Startseite Aktuelles Aktivitäten Ptuj (Juni 2010): Zusammenfassungen der Präsentationen und Diskussionsergebnisse von CESLA-MOBIL

Ptuj (Juni 2010): Zusammenfassungen der Präsentationen und Diskussionsergebnisse von CESLA-MOBIL

Im Rahmen der Aktivitäten des Projekts »CESLA – Grenzübergreifende Implementierung umweltfreundlicher Ultraleichtfahrzeuge in Slowenien und Österreich« fand im Grand Hotel Primus in Ptuj die Veranstaltung mit dem Titel PTUJ – Stadt der Gelegenheiten für die Einführung von »Elektrofahrzeugen in die nachhaltige Mobilität und den Fremdenverkehr« statt.

Der runde Tisch wurde mit der Einführungsansprache von Mag. Matej Gajzer, Direktor von TECES und Dr. Štefan Čelan, Bürgermeister der Stadtgemeinde Ptuj, mit der Darstellung des Prinzips der ausgeglichenen Entwicklung in einer Verkehrsstudie der Stadtgemeinde Ptuj, eröffnet.

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Vor Veranstaltungsbeginn gab es auch eine Pressekonferenz. Die lokalen und nationalen Medien haben über das Projekt CESLA berichtet.

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Die Darstellung guter Praxis und Erfahrungen aus Slowenien und Österreich sowie die runden Tische im Rahmen der Veranstaltung CESLA – MOBIL wurden von mehr als 150 Teilnehmern besucht.

"EU Direktiven, Klima und Verkehr" -  Mag. Jure LEBEN (Zusammenfassung)

In seiner Einführungsdarstellung hat Mag. Jure Leben die globalen Trends behandelt und angeführt, dass die Automobilindustrie nur mit einem Wechsel zu grünen Technologien wettbewerbsfähig bleiben könne. Der neue industrielle Ansatz, der auf energetisch effektiven Fahrzeugen beruht, wird die Wettbewerbsfähigkeit in der europäischen Industrie fördern und neue Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und in anderen Sektoren schaffen. Deshalb sei es nötig, Aktivitäten hinsichtlich grüner Technologien zu fördern; dieser Ansatz wird auch von der europäischen Initiative für grüne Fahrzeuge unterstützt und ist Teil des europäischen Rettungsplans (COM(2008) 800, 26.11.2008). Der globale Verkehr wird sich nach den Angaben von UNECE (United Nations Economic Commission for Europe - World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations (UNECE-WP.29): Informal document GRPE-58-02) erwartungsgemäß bis 2030 von 800 Millionen Fahrzeuge auf 1.6 Milliarden Fahrzeuge ansteigen. Diese Prognose verlangt nach einer Änderung der Verkehrstechnologien in Richtung nachhaltige Mobilität, um eine Verringerung der CO2-Emissionen zu bewirken. Elektrofahrzeuge müssen dem Zielmarkt angepasst sein. Mit einer Verbesserung der Batterie-Technologie kann auch ein Anstieg an Elektrofahrzeugen erwartet werden. Studienergebnisse lassen einen Verkauf von Elektrofahrzeugen von 1 bis 2% 2020 sowie von 11 bis 30% 2030 erwarten, während bei Hybriden die Prognosen bei 2% 2020 und 5 bis 20% Verkauf 2030 liegen - nach den Angaben von IHS-Global Insight: Battery Electric and Plug-in Hybrid Vehicles study. Bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen legen die Käufer den größten Wert auf die Wirtschaftlichkeit. Der Fahrzeugpreis wird sich aus dem technologischen Fortschritt und der Nachfrage ergeben. Elektrofahrzeuge haben ein großes Potential für die Lösung der großen Herausforderungen der Europäischen Kommission, wie die Klimaänderung, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die lokale Luftqualität und die Energiespeicherung aus erneuerbaren Quellen über das intelligente Netzwerk. Für die urbane Nutzung werden saubere Elektrofahrzeuge die beste Lösung sein.

Die Veranstaltung setzte sich mit anregenden Darstellungen guter Praxis bei der Einführung der E-Mobilität in Städten, der Wirtschaft und im Fremdenverkehr in Slowenien und Österreich fort.

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"PEDELEC – Erfahrungen und künftige Szenarien" - DI Gerfried CEBRAT, FGM-AMOR gemeinn. GmbH, Graz, Österreich (Zusammenfassung)

DI Gerfried Cebrat hat das Modell der Einführung von PEDELECs in die urbane Umwelt und die Momente, welche die eigentliche Auswahl des Elektrofahrrads und die Entwicklung seit 1990 beeinflussten, im Hinblick auf die Antriebssysteme, die Batterien und die Steuerungssysteme dargestellt. Er stellte die Profile von Elektrofahrrädern und die Möglichkeiten ihrer Nutzung vor. So können PEDELECs beispielsweise über das „Car–Sharing” System als öffentliches Verkehrsmittel in die Transportsysteme integriert werden. Das Marktpotential der PEDELECs ist sehr groß, da fast die Hälfte aller Stadtfahrten (48%) mit anderen Fahrzeugen als dem PKW erledigt werden können. Zu klärende Punkte sind derzeit jedoch noch die Wiederverwendung der Batterien sowie die Anpassung der Infrastruktur.

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"Funktionsweise von Elektrofahrzeugen und Batterieverwaltung in den Konzepten der E-Mobilität an der FH Kärnten" - Winfried EGGER, FH Kärnten, Villach, Österreich (Zusammenfassung)

Die Fachhochschuleinrichtung FH Kärnten ist aktiv in die Entwicklungsstrategien des Landes Kärnten eingebunden und folgt mit den neuen Fachhochschulprogrammen den Wirtschafts- und Entwicklungstrends der Region. In den Konzepten der E-Mobilität bindet sich die FH Kärnten unter anderem durch das Monitoring der E-Mobilität, technologische Unterstützung, E-Automobillogistik und Sicherheitstechniken,  Geoinformationsmanagementsystem für E-Fahrzeuge, Wirtschafts- und Handelsanalysen, Antriebsentwicklung, eigenen E-Fahrzeugen, einem neuen Forschungslabor sowie Prüfung der E-Mobilität gemäß der Topologie in Kärnten (Faaker See) ein.

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"Einführung der Elektromobilität in die Regionen" - Rudolf Ball, Symvar GmbH, Villach, Österreich

Rudolf Ball hat das Projekt "Lebensland Kärnten" beleuchtet (hier würde ich eine Verbindung zu ihrer Broschüre einfügen) und die Möglichkeit der Entwicklung und Erweiterung der Ladestationen und der erneuerbaren Energiequellen der Region "Lebensland" hervorgehoben. In seiner Darstellung hat er auch den Weg von den Anfängen der Elektrofahrzeuge gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis heute skizziert. Es wird erwartet, dass bis 2020 die Nutzung von Elektrofahrzeugen, die in Kärnten von der größten entstehenden Photovoltaikanlage (St. Veit an der Glan) mit Strom versorgt werden sollen, stark ansteigen wird. Darüber hinaus hat er die Begrenzungen und die Möglichkeiten der E-Mobilität sehr interessant dargestellt und Erläuterungen zur nachhaltigen und systematischen Entwicklung der E-Mobilität in den Regionen gegeben.

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"Die Bedeutung der Vereinstätigkeiten bei der Einführung der Elektromobilität" - Simon Čretnik, Verein für Elektromotoren Sloweniens, Slowenien (Zusammenfassung)

Es wurden die Anfänge der Elektromobilität in Slowenien, die Unternehmen und Individuen, die in Slowenien im Bereich der Elektrofahrzeuge tätig waren, dargestellt: mit der Entwicklung innovativer Motoren, der Leistungselektronik, der Ladestationen, des Fahrzeugumbaus, u. ä. DEVS ist als Verbindungsglied zwischen den Unternehmen und den Einrichtungen tätig, informiert über Ereignisse in Verbindung mit Elektrofahrzeugen, ist Mitglied von AVERE und arbeitet mit europäischen Vereinen für Elektrofahrzeuge zusammen, organisiert und nimmt aktiv an Veranstaltungen teil, bereitet Ausgangspunkte für die den Elektrofahrzeugen angepassten Geschäftsbedingungen vor (günstige Kredite, Versicherungen) und arbeitet bei öffentlichen Ausschreibungen im Bereich der energetischen Effektivität mit.

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"Konzept der Einführung ökologischer Lösungen in die Geschäftstätigkeit der Post Sloweniens" – Robert Koler, Pošta Slovenije d.o.o., Slowenien (Zusammenfassung)

Pošta Slovenije (Post Sloweniens) führt stufenweise ökologische Fahrzeuge ein, prüft aber bereits seit Jahren verschiedene E-Fahrzeuge. Der ökologische Fuhrpark der Post Sloweniens umfasst 27 Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb, 3 PKWs mit Elektroantrieb und 11 Fahrräder mit Elektroantrieb. Für die Ausübung der Postdienstleistungen in Slowenien werden jährlich mehr als 4 Millionen Liter Erdölderivate verbraucht. Die Post Sloweniens hat sich im Rahmen des Standards zur Messung von Treibhausgasen, die vom Postsektor verursacht werden, verpflichtet, mit der Einführung ökologischer Fahrzeuge bis 2020 den Kohlenstoffausstoß um 20% zu verringern. Der Standard wurde von der Weltpostvereinigung, PostEurope und International Post Corporation, deren Mitglied auch die Post Sloweniens ist, herausgegeben.

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"Herausforderungen, Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Entwicklung und der Produktion von Elektrofahrzeugen in Slowenien" – Mag. Marjan Kotnik, Slowenische Eisenbahnen Ausstattung Ravne, Slowenien (Zusammenfassung)

Oprema Ravne hat mit seinem Ziel des Austritts aus der Wirtschaftskrise ein langfristiges Perspektivprogramm der Entwicklung des Elektroautomobils – Plattform und Prototyp - entwickelt. Im Rahmen der bereits ausgearbeiteten Studien wurde ein Antriebskomplex und ein Design des Chebela–Fahrzeugs entwickelt. Elektrofahrzeuge bieten wegen der Anpassungsfähigkeit und der Innovation eine große Gelegenheit für SMEs.

Die durch die Darstellungen guter Praxis und die Erfahrungen bei der Einführung der E-Mobilität gegebenen Ausgangspunkte haben zu einer interessanten und lebhaften Diskussion am runden Tisch geführt, welche zu den folgenden abschließenden Gedanken führte:

  • die Stadt Ptuj ist für die Einführung von Elektrofahrzeugen geeignet und könnte ein Mustermodell bzw. Pilotmodell für E-Mobilität in der Stadt werden;

  • derzeit ist die Einführung von Elektrofahrzeugen am Markt sehr schwer, da die Preise für Elektrofahrzeuge eklatant über jenen konventioneller Fahrzeuge liegen;

  • die Regierung der RS müsste die Einführung und Nutzung von Elektrofahrzeugen effektiver fördern, zumindest in Städten mit E-Personenfahrzeugen und E-öffentlichem Verkehr – gemäß dem Vorbild der Nachbarländer.

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Mehrere bildliche Momente vom runden Tisch können Sie in der Fotogalerie anschauen.

Parallel zum runden Tisch CESLA-MOBIL verliefen Präsentationen ultraleichter Elektrofahrzeuge. Mehr in der Fotogalerie.

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